{"id":15034,"date":"2025-02-04T20:46:47","date_gmt":"2025-02-04T19:46:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kunstwerkstatt.at\/wp\/?p=15034"},"modified":"2025-04-29T11:58:31","modified_gmt":"2025-04-29T10:58:31","slug":"die-schaerfe-des-augenblicks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kunstwerkstatt.at\/wp\/?p=15034","title":{"rendered":"Die Sch\u00e4rfe des Augenblicks"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ausstellung<\/strong><br><br>Eliane Huber-Irikawa und Bettina Sch\u00fclke<br>Vernissage: 11. April 19h00 <br>Er\u00f6ffnende Worte: von Mag.a phil. Maria Christine Holter <br>Eintritt frei<br><\/h5>\n\n\n\n<p>Fr. 18. April, 18 Uhr &#8211; Artist Talk<br>27. April 14-18 Uhr &#8211; Finissage<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Sch\u00e4rfe des Augenblicks\" width=\"688\" height=\"387\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/f2utAzVwo2g?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Da werden die realen Dinge unserer Lebenswelt zu einer sich stetig modifizierend Variation eines digitalen Schattens, den wir in uns tragen. Wir bilden einen Ausschnitt der digitalen Evolution ab, an der wir sowohl als Subjekt als auch Objekt teilhaben. Das Gehirn als Konstruktionswerkzeug kann die Regeln seiner Wahrnehmung ver\u00e4ndern und die Botschaften in Materialit\u00e4t \u00fcbertragen. Auf der materiellen Grundlage von Informationsverarbeitung liegt das Augenmerk unserer Arbeiten, die auf unseren Urspr\u00fcngen in der Textilkunst und in der Druckgrafik fu\u00dfen. Insbesondere die R\u00fcckkoppelung von Wahrnehmung und die Antwort, die wir darauf in unserem Gehirn formulieren und mittels digitaler oder vordigitaler Technologie wieder an unsere Umwelt geben, stehen im Zentrum unserer Werke.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Sinne einer Reflexion auf eine neue Materialit\u00e4t spielt sich unsere Arbeit jedoch nicht im digitalen Raum ab, sondern bleibt auf der sinnlichen Ebene, die Auge und Hand verbindet. Selbst das Medium des Videos nimmt hier das Material beim Wort.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl zwei- als auch dreidimensionale<em> <\/em>Werke von Bettina Schuelke und Eliane Huber Irikawas Video-Arbeit <em>Solution \/ L\u00f6sung<\/em> referieren auf diesen neuen Umgang mit Materie, Verarbeitung und Handwerk. Diese Arbeiten nehmen das Material nochmals in die Hand und beleuchten es durch einen neuen, informierten Blick. Dem Spiel mit diesen sinnlichen Codes und ihrer Decodierung zu Bedeutung und Subkontext sind Eliane Huber Irikawas und Bettina Schuelkes Arbeiten gewidmet.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer Malerei nimmt Eliane Huber Irikawa Bezug auf die visuelle Pr\u00e4sentation wissenschaftlicher Daten und ist auf der Suche nach dem Bildmaterial, das unsere Zukunft pr\u00e4gen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Bettina Schuelkes<em>Textile Code<\/em> greift historische Themen auf und verkn\u00fcpft diese mit einzelnen Aspekten unserer gegenw\u00e4rtigen digitalen Technokultur. Arbeiten aus dem Forschungsprojekt <em>Secrete Languages <\/em>untersuchen verborgene sprachliche Systeme in analoger und digitaler Form, meist beruhend auf dem Bin\u00e4ren Code. Auch hier geht es Wahrnehmung und Erkennung.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese unterschiedlichen, aber doch zusammenh\u00e4ngenden Zug\u00e4nge zu dem Thema <strong>Die Sch\u00e4rfe des Augenblickes,<\/strong> bilden den Ausgangspunkt der interdisziplin\u00e4ren Arbeiten von Eliane Huber Irikawa und Bettina Sch\u00fclke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausstellung Eliane Huber-Irikawa und Bettina Sch\u00fclkeVernissage: 11. April 19h00 Er\u00f6ffnende Worte: von Mag.a phil. 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