{"id":1556,"date":"2009-09-06T22:31:14","date_gmt":"2009-09-06T21:31:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstwerkstatt.at\/wp\/?p=1556"},"modified":"2010-04-06T12:54:55","modified_gmt":"2010-04-06T11:54:55","slug":"ausstellung-elisabeth-homar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kunstwerkstatt.at\/wp\/?p=1556","title":{"rendered":"AUSSTELLUNG &#8211; Elisabeth HOMAR"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1675\" title=\"bild-hp2\" src=\"https:\/\/www.kunstwerkstatt.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bild-hp2.jpg\" alt=\"bild-hp2\" width=\"410\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/www.kunstwerkstatt.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bild-hp2.jpg 339w, https:\/\/www.kunstwerkstatt.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bild-hp2-300x99.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><\/p>\n<p><strong>Freitag 5. M\u00e4rz \/\/ 19.00 Vernissage<\/strong><\/p>\n<p>Ausstellungsdauer: bis 21. M\u00e4rz<br \/>\n\u00d6ffnungszeiten: Fr.- So. 14-18 Uhr<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/27930795@N04\/sets\/72157623540291587\/\">Bilder: hier anklicken<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>geb. 1950 in Altp\u00f6lla,<br \/>\nStudium an der Hochschule f\u00fcr angewandte Kunst.<br \/>\nKulturpreis-Tr\u00e4gerin des Landes Nieder\u00f6sterreich.<\/p>\n<p>Elisabeth Homar erweckt zivilisatorische Abfallprodukte zu neuem Leben. Skurrile Fundst\u00fccke wie Kn\u00f6pfe, Gummi, Draht, Federn, Zwirnspulen und vieles mehr verbandelt sie zu Objekten und Collagen in &#8220; Skulpturen en miniature&#8220;.<br \/>\nDie kleinen, manchmal fast fragil wirkende Objekte strahlen eine Wirkung aus, der man sich kaum entziehen kann.<br \/>\nDer K\u00fcnstlerin gelingt es, unsere Sinne f\u00fcr die unterschiedliche Materialit\u00e4t der Teile und deren Struktur, f\u00fcr ihre Beziehungen zueinander und ihre farblichen Qualit\u00e4ten zu sensibilisieren.<\/p>\n<p>Zur Material\u00e4sthetik von Elisabeth Homar \/\/ von Barbara Steiner<\/p>\n<p>Elisabeth Homar hat sich vor einigen Jahren von ihren der Fl\u00e4che verhafteten Materialcollagen abgewandt und gestaltet nun sehr kleine dreidimensionale Objekte. Diese sind &#8211; wie auch die fr\u00fcheren Arbeiten &#8211; aus verschiedenen, oft der Alltagswelt entnommenen Fundst\u00fccken zusammengesetzt. N\u00e4gel, Dr\u00e4hte, Verpackungskartons, altes Spielzeug, Schn\u00fcrsenkel etc. werden von der K\u00fcnstlerin gesammelt, aufbewahrt und vielleicht erst nach Monaten, Bestandteil ihrer Materialkombinationen. Elisabeth Homars au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00dfer visueller Begabung ist es zu verdanken, dass\u00a0 sie in den \u201ekleinen Dingen&#8220; &#8211; die man an sich kaum als k\u00fcnstlerisch relevant betrachtet &#8211; Qualit\u00e4ten entdeckt, die den meisten Menschen auf den ersten Blick verborgen bleiben.<\/p>\n<p>Verschiedene Gegenst\u00e4nde bzw. Materialien von unterschiedlicher stofflicher Beschaffenheit und optischer Wirkung werden miteinander verkn\u00fcpft; Draht, Klammern oder Schn\u00fcre haben oft eine verbindende Funktion. Durch die Kombination von Gefundenem, Fragmentarischem, Ungestaltetem oder bereits Gestaltetem und das Einbeziehen von Farbe wird ein neuer Zusammenhang, eine \u201eneue Wirklichkeit&#8220; geschaffen. Die einzelnen Dinge werden mehr und mehr aus ihrer Fixierung an einen bestimmten Alltagsbezug gel\u00f6st &#8211; ohne ihn ganz zu verlassen &#8211; und ihre formalen und farblichen Werte treten st\u00e4rker hervor. Der K\u00fcnstlerin gelingt es, unsere Sinne f\u00fcr die unterschiedliche Materialit\u00e4t der Teile und deren Struktur, f\u00fcr ihre Beziehungen zueinander und ihre farblichen Qualit\u00e4ten zu sensibilisieren. Es entsteht ein dialektisches Wechselspiel zwischen der banalen Vertrautheit der Objekte und deren abstrakten Komponenten, ohne dass man sich auf einen der beiden Pole festlegen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Einen wesentlichen Aspekt der Werke von Elisabeth Homar stellt der spielerische Umgang mit den Materialien dar, welcher den Objekten ein heiteres Moment verleiht und sie davor bewahrt, in den Bereich des Sentimentalen abzugleiten.<\/p>\n<p>Die K\u00fcnstlerin vermag es, den Reiz der \u201ebanalen Dinge&#8220; freizulegen bzw. diesen \u00fcberhaupt erst bewusst zu machen. In einen neuen Kontext gebracht zeigen sie sich von einer ungewohnten und ansprechenden Seite und erscheinen pl\u00f6tzlich beachtenswert und voller Sch\u00f6nheit. Elisabeth Homars kleine, manchmal fast fragil wirkende\u00a0 Objekte strahlen eine Wirkung aus, der man sich kaum entziehen kann. Sie erm\u00f6glichen uns, den Blick f\u00fcr die kleinen Dinge zu sch\u00e4rfen und dadurch vielleicht zu einer neuen Sicht der uns umgebenden Welt zu gelangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag 5. M\u00e4rz \/\/ 19.00 Vernissage Ausstellungsdauer: bis 21. 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