mit Nicholas Mortimore + Magdalena Hinterreitner-Ecker
WIR:KWT 2026 „mit:welten“ 21.08-06.09.2026
„WIR sind viele Welten unter ein und demselben Himmel“ – ein Plädoyer für Menschlichkeit und Toleranz
Liebe Mitglieder und Freunde der Kunstwerkstatt Tulln!
im Rahmen von WIR KWT 2026 möchten wir euch herzlich einladen, Teil des Projekts „Beauchamp“ von Maggie’s Parade zu werden.
„Beauchamp“ ist eine interdisziplinäre Installation, die sich mit der Art und Weise beschäftigt, wie Körper in unserer heutigen visuellen Kultur sichtbar werden. In einer Zeit, in der Bilder ständig geteilt, verändert und fragmentiert werden, begegnen wir dem Körper oft nicht mehr als Ganzes, sondern in einzelnen Ausschnitten und Momentaufnahmen.
Für die Installation entsteht ein räumliches Netzwerk aus Linien und Schnüren, an dem fotografische Fragmente von Körpern befestigt werden. Diese Bilder werden zu Teilen einer gemeinsamen Komposition – nicht als Porträts oder persönliche Geschichten, sondern als offene visuelle Spuren, die miteinander in Beziehung treten.
Dafür suchen wir freiwillige Beiträge von Mitgliedern der Kunstwerkstatt: Fotografien von Körperfragmenten – zum Beispiel eine Hand, ein Gelenk, ein Nacken, eine Narbe, eine Hautstruktur, ein Detail eines Körperteils oder ein anderer Ausschnitt, der euch interessant erscheint.
Wichtig ist: Das Bild muss keine Erklärung liefern. Es geht nicht darum, etwas über euch zu erzählen oder den Körper vollständig darzustellen. Die einzelnen Fragmente dürfen anonym, rätselhaft und offen bleiben.
Ihre Bedeutung entsteht erst durch das Zusammenspiel mit den anderen Beiträgen innerhalb der Installation. Personenbezogene Daten werden in keiner Weise sichtbar sein oder miteinander verknüpft werden.
Mit eurer Teilnahme werdet ihr Teil einer kollektiven Arbeit, in der persönliche Bilder in eine gemeinsame künstlerische Struktur übergehen. Jedes Fragment bleibt einzigartig und trägt gleichzeitig zu einem größeren Zusammenhang bei.
Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Mit der Einsendung eines Fotos erklärt ihr euch damit einverstanden, dass dieses für die Installation „Beauchamp“ im Rahmen von WIR KWT 2026 verwendet und als Teil des Kunstwerks präsentiert wird.
Wenn ihr teilnehmen möchtet, sendet bitte euer Foto so bald wie möglich an office@maggies-parade.com da wir die Bilder drucken werden, empfehlen wir eine höhere Auflösung zwischen 1 MB und 3,5 MB.
Wir freuen uns sehr über eure Beiträge und darauf, gemeinsam mit euch ein lebendiges Netzwerk aus Körperbildern und Verbindungen entstehen zu lassen.
Herzliche Grüße
Nick Mortimore & Magdalena Hinterreitner-Ecker
Maggie’s Parade
Beauchamp
Beauchamp ist eine interdisziplinäre und partizipative Installation, die das fragmentierte Bild des Körpers in der heutigen visuellen Kultur untersucht. In sozialen Medien erscheint der Körper oft nicht als Ganzes, sondern als gefilterte, beschnittene und isolierte Teilansicht, die neue Bedeutungen im Zusammenhang mit Identität, Verletzlichkeit oder Status erhält. Die Arbeit übersetzt diese digitale Logik in eine physische Form: ein netzartiges Gefüge aus Schnüren, das fotografische Körperfragmente von freiwilligen Teilnehmern trägt. Ohne Bildunterschriften oder Kontext bleiben die Fragmente offen für Interpretation und gewinnen Bedeutung durch ihre räumlichen Beziehungen zueinander. Beauchampversteht Fragmentierung nicht als Verlust, sondern als zeitgenössische Form visueller Existenz und schafft einen kollektiven Raum, in dem individuelle Beiträge zu einer gemeinsamen, sich ständig wandelnden Struktur werden.
WIR:KWT 2025 „vom glücklichen Zufall!
Haus der Rituale:
Der Bau einer kuppelförmigen Struktur aus langen, gebogenen Bambusstäben, groß genug, um eine kleine runde Räumlichkeit darzustellen.
Gewohnheit oder Ritual?
Was macht eine Gewohnheit zu einem Ritual?
Wo liegt der Unterschied?
Wo liegt die Nuance?
Auf der Suche nach Spiritualität und Inspiration geht Maggie’s Parade diesen Fragen nach. Mit Hilfe einer sehr alten Muisca Tradition aus Mittelamerika will Maggie’s Parade einen Platz/einen Raum für Diskurs und Experiment rund um dieses Thema für den öffentlichen Raum bauen. Ein Haus der Rituale soll Besucher:innen die Chance geben, ihre gelebte Spiritualität zu reflektieren und zu befestigen. Ein Ort für Diskurs, Tanz und Kreativität auf die Donaulände Tulln.
Serendipity wird oft als Schicksal interpretiert. Inwieweit kann man seine eigene Zukunft beeinflussen, welche Rolle spielt der Zufall? Durch die Untersuchung der eigenen Rituale und der Rituale anderer lässt sich möglicherweise eine Antwort auf die Fragen finden, die das Leben einem stellt.
WIR:KWT 2024 GEM]EINSAM[
EIN PARTIZIPATIVES PERFORMATIVES KONZEPT FÜR DIE AUSSTELLUNG AM 23.08-08.09.24. „WER FEHLT?“
DIE BESUCHERINNEN DER AUSSTELLUNG SIND EINGELADEN SICH AN EINE PERSON ZU ERINNERN, DIE NICHT ANWESEND IST UND EIN PLAKAT MIT DETAILS ÜBER DIESE PERSON FERTIG ZU STELLEN. DIESES KANN EIN INFORMATIVES BILD, EINE GESCHICHTE SEIN ODER EINFACH NUR DEN NAME DER FEHLENDEN PERSON ENTHALTEN. DIE BESUCHERINNEN WERDEN AUFGEFORDERT, DAS PLAKAT ÜBER DER SCHULTER ZU TRAGEN UND IN EINER „PARADE DER FEHLENDEN “ EINEN MARKIERTEN PFAD IN DER GALERIE ZU FOLGEN, WÄHREND SIE DIE ANDEREN AUSSTELLERINNEN BETRACHTEN.

